Sie schnappte sich ihren Ehemann und lief die Straße hinab, wo der Hund zuletzt gesehen wurde. Dort fand sie einen circa vier Monate alten Welpen, der von Blättern umhüllt war. Ihr Mann räumte dem Hund keine großen Chancen ein, sagte Stephanie, dass sie keine großen Hoffnungen hegen soll.

Der Hund sah schrecklich aus. Die Räude, vermutlich von der Mutter weitergegeben, sah derart schlimm aus. Smith-Justus verglich sie mit Verbrennungen zweiten Grades.

Wie der Zufall es wollte, zog eine Tierärztin in das Haus am Ende der Straße. Smith-Justus suchte sofort den Weg zu ihr und klopfte nicht mal an die Tür – sie rannte einfach mit dem Hund in die Wohnung! Die Ärztin sah sofort, dass der Hund kurz vor dem Gang über die Regenbrücke stand. Es sah schlecht aus für den kleinen Racker!

Sofort fuhren sie in die Klinik, wo der Hund näher untersucht wurde. Neben dem schrecklichen Zustand seines Fells und der Haut, wurde offensichtlich, dass jemand mehrfach mit einem Luftgewehr auf ihn geschossen hat. Zudem hungerte er schon lange und seine Eingeweide waren davor zu versagen. Dieser Hund stand wirklich vor dem Himmelstor!

Durch diesen Hungerprozess kamen weitere Nebenwirkungen dazu. Seine Beine entwickelten sich nicht richtig, verloren ihre Elastizität. Er konnte nicht richtig auf seinen Pfoten stehen und ging er auf den Gelenken. Es war kein schöner Anblick. Die Räude war derart weit fortgeschritten, dass der Körper anfing aufzugeben. Den ganzen Tag wurde ihm dabei geholfen, gegen die Schwellungen zu kämpfen.

Der Tierschützerin war klar: Wenn der Hund zu sehr leidet, würde sie das tun, was für ihn am besten ist – auch wenn es eben hieße, ihn einschläfern zu lassen. Doch die Tierärztin sagte „Lass ihn uns retten“ und gab ihr Bestes. Doch es war nicht einfach, denn kurze Zeit später verdrehten sich die Gedärme – es sah nicht gut aus für den Welpe!

119 Tage lang musste der Watkins getaufte Hund in der Klinik bleiben und kämpfte sich dort zurück ins Leben. Anschließend begann etwas ähnliches Emotionales.

Aus den ganzen USA kamen Nachrichten von Menschen, die von Watkins Story tief berührt waren. Sie schickten Futter, Hundebetten und vieles mehr. Es gibt sogar einen Facebook-Page, die Watkins Werdegang dokumentiert. Ihr findet sie als Quelle unter jedem Bild.

Am 11. Juli durfte Watkins endlich mit nach Hause und Smith-Justus war tief berührt von diesem Moment. natürlich standen noch weitere Besuche beim Arzt auf dem Programm.

Jeden Dienstag musste er wegen einer Ohrinfektion zum Arzt und er bekam eine Art „Chemo“ gegen die Räude. Sein Lebenswille war mittlerweile riesig und er machte Tag für Tag sichtbare Fortschritte!

Über die nächsten Monate machte Watkins immer größere Fortschritte und er ist inzwischen ein sehr glücklicher Hund. Keiner hätte dem 10 Monate alten Vierbeiner diese Genesung zugetraut.

Er erfreut Smith-Justus und die Pfleger immer wieder mit seinen Fortschritten. Anfangs hatte er Angst vor Autos, die inzwischen komplett verflogen ist.

Watkins macht Tag für Tag einen Schritt nach vorne. Als Welpe noch fast nichts lebensfähig, ist er jetzt ein starker Hund, dessen Ohren, Fell und Gesamtkondition immer besser wird.

Trotz seiner Vorgeschichte ist Watkins voller Liebe. Als bei einem Hausbrand die Mutter von Kitten verletzt wurde, nahm Watkins die Kitten auf und kümmerte sich um sie!

Watkins hat noch einen weiten Weg vor sich, doch aus dem traumatisierten Hund, der unter Unkraut gefunden wurde, ist ein toller Vierbeiner geworden, der sich prächtig entwickelt.

Jeder hoffte, dass Watkins überlebt, aber keiner hätte auch nur einen Cent auf sein Überleben gesetzt. Umso schöner, wenn alle Prognosen hinfällig wurden. Watkins, willkommen im Leben! Hoffen wir, dass die ersten vier Monate irgendwann aus deinem Gedächtnis verschwinden.

Hier sehen wir Watkins in Aktion 🙂
[sc name=“fbvideo“ facebookvideourl=“52355129447603″ ]
Teilt die bewegende Story des Vierbeiners doch mit euren Freunden!


Connect with us